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Sonnenschutz und Fliegengitter – hilfreiche „Hausmittel“ im Sommer

21.05.2019
Sonnenschutz und Fliegengitter – hilfreiche „Hausmittel“ im Sommer




Die ersten warmen Frühlingstage und Sonnenstrahlen sind angenehm und willkommen. Doch im Sommer kann zu viel Sonne in der Wohnung und im Haus zu unerträglichen Temperaturen und schlaflosen Nächte führen. Damit es dazu erst gar nicht kommt, muss man die Wärme draußen halten – mit ausgefeilter Kühltechnik oder auch bewährten „Hausmitteln“. Zudem nerven in der warmen Zeit ungebetene Gäste wie Fliegen und Insekten, die uns auf der Jagd nach süßer Beute oder weil sie vom Licht angezogen werden einen „Besuch“ abstatten. Fliegengitter an den Fenstern können hier Abhilfe leisten.



Sonnenschutzglas und Schutzfolien verringern Sonneneinstrahlung

Fenster sind die „Einfallstore“ für sommerliche Hitze. Wie viel Wärme sie in den Raum lassen, hängt von der Art der Verglasung und deren sogenannten Gesamtenergiedurchlassgrad ab. Je kleiner dieser Wert ist, desto besser sind die Hitzeschutzeigenschaften einer Verglasung. Mit speziellem Sonnenschutzglas kann die Einstrahlung durch Absorption oder durch Reflexion des Sonnenlichts verringert werden. Eine ähnliche Wirkung haben Sonnenschutzfolien, die getönt sind und nachträglich angebracht werden. Zu bedenken ist natürlich, dass diese Folien auch im Winter Wärme und Licht abhalten.

Die Klassiker: Jalousien und Rollläden

Eine effektive und beliebte Möglichkeit der Innenbeschattung sind innenliegende Jalousien, bei denen durch die Stellung der Lamellen das einfallende Licht entweder reflektiert oder ins Rauminnere weitergeleitet werden kann. Innenjalousien sind an der Innenseite der Fenster - meist am Fensterrahmen - befestigte Elemente. Sie sind nie im Weg, da sie die Bewegungen des Fensterflügels mitmachen, z. B. wenn das Fenster geöffnet wird. Dünne Plastikseile halten die heruntergelassenen Lamellen in Position. Innenjalousien gibt es aus unterschiedlichen Materialien wie Aluminium, Kunststoff oder auch Holz. Wer es gerne bunt mag, wird bei den Kunststoff- und Aluvarianten sicher seine Lieblingsfarbe finden.
Innenliegende Jalousien sind günstig in der Anschaffung und unproblematisch im Betrieb. Ihr Nachteil besteht darin, dass sie das Reinigen der Fensterrahmen erschweren und selbst gereinigt werden müssen.

Einfacher zu reinigen sind Jalousien, die zwischen den Fensterscheiben liegen. Sie sind im Isolierglaselement eingebaut und aus hochwertigen Materialien, da sie nicht repariert werden können. Das Verstellen der Jalousie erfolgt über eine luftdicht eingebaute Achse, die wahlweise über einen Perlschnurantrieb, eine Kurbelstange oder einen Motor angetrieben wird.

Außenliegende Rollläden oder Jalousien verhindern ebenso effektiv das Eindringen von Wärme und haben den Vorteil, dass sie nachträglich angebracht werden können. Rollläden schützen zudem auch vor Einbruch, lassen jedoch leider auch kein Licht durch, wenn sie geschlossen sind.

Markisen, Sonnensegel und Vorhänge

Hübsche Hingucker auf Balkon, Terrasse und im Garten sind Markisen und Sonnensegel in unterschiedlichen Größen und Formen. Sie werden oft in großer Farben- und Mustervielfalt angeboten und sorgen für gute Laune als fröhliche Dekoelemente. Sie sind jedoch weniger effektiv, verschmutzen leicht und sind windanfällig. Im Haus oder in der Wohnung sind auch Vorhänge willkommene Schattenspender, leicht anzubringen und auszutauschen, im Hinblick auf Materialien und Farben sehr vielfältig und in vielen Fällen auch leicht zu reinigen.
Wichtig ist in jedem Fall, wann Sie Jalousien, Rollos oder Vorhänge zuziehen oder schließen – nämlich schon bevor die Sonne hereinscheint und die Räume aufwärmt. Ebenso empfiehlt es sich, im Sommer bzw. während Hitzeperioden nur ganz zeitig in der Früh, spätabends oder überhaupt in der Nacht, wenn die Temperaturen erträglicher sind, alles zu öffnen und zu lüften und damit für Abkühlung zu sorgen.

Fenster auf, Insekten rein? Das muss nicht sein!

Sie kennen das: ein frisch gebackener Kuchen oder eine Jause am Küchentisch, ein gekipptes Fenster oder eine offene Balkontüre und schon sind sie da…. Fliegen, Bienen, Wespen, Mücken und andere kleine fliegende Tiere.
Zum Sommer gehören herumschwirrende Fliegen, Insekten und Schmetterlinge dazu. Letztere erfreuen uns bei ihrem Anblick, Insekten wie Bienen und Hummeln sind für die Umwelt wichtig und nützlich, während uns Fliegen, Wespen oder Gelsen eher lästig sind. Um sie alle davon abzuhalten, unser Heim zu besuchen, sind Fliegengitter die beste Anschaffung für den Sommer. Bauhäuser bieten eine große Vielfalt an diesen – ähnlich einem Moskitonetz – feinen Textilgeweben oder engmaschigen Drahtgittern. Sie lassen keine Insekten jedoch genügend Luft und Licht durch.

Einfache Fliegengitter können mit selbstklebenden Klettverschlüssen zwischen Fenster und Zarge befestigt werden. Bei gerahmten Fliegengittern werden Aufhängungen verwendet, die am Fenster befestigt sind. Der Vorteil: Der Rahmen kann separat aufgeklappt werden oder wieder ausgehängt werden, zum Beispiel im Winter, wenn wenige oder keine Insekten unterwegs sind. Im Winter ist ein Insektengitter sinnvoll, wenn Sie Spinnen am Eindringen hindern wollen – sie suchen in der kalten Jahreszeit warme Plätze wie Wohnungen zum Überwintern.

Professionelle Fliegengitter sind aus kunststoffummanteltem Glasfasergewebe, das äußerst witterungsbeständig ist und daher ständig am Fenster verbleiben kann. Für AllergikerInnen sind neueste durchscheinende Textilvliese sicher interessiert, denn sie verhindern nicht nur das Eindringen von Insekten, sondern auch von belastenden allergenen Pollen.

Fliegengitter gibt es für Fenster und für Türen – wenden Sie sich am besten an einen Betrieb des Fachhandels und lassen Sie sich informieren.
Dazu ein Tipp und ein sehr wichtiger Hinweis: Damit Sie ihr Fliegengitter lange haben, sollte es zweidimensional, also längs und quer, gespannt werden. Dann kann Wind keine Flatterbewegung auslösen, die das Gewebe – ähnlich Flaggen und Fahnen – über längere Zeit schädigen würde.
Und wenn Sie Kinder haben, denken Sie immer daran, dass ein Fliegengitter keine stabile Barriere zum Anlehnen ist, die das Körpergewicht eines Menschen – egal wie klein – stützen kann!


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