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Balkon- und Terrassenpflanzen winterfest machen

24.10.2018
Balkon- und Terrassenpflanzen winterfest machen

Der Herbst erfreut uns mit farbenprächtigem Laub, Kastanien und hübschen Herbstblumen. Der Herbst erinnert uns aber auch daran, dass wir nun bald Balkon- und Terrassenpflanzen oder den Garten winterfest machen müssen. Wir haben einige Tipps für Sie zusammengestellt, damit Sie im nächsten Jahr auch viel Freude mit Ihren Pflanzen und Blumen haben.

Selbst wenn sie winterhart sind, benötigen alle Balkon- und Terrassenpflanzen einen Winterschutz und müssen gut eingepackt werden. Winterschutz für Pflanzen heißt, dass sie vor Frost, zu großer Trockenheit und zu viel Feuchtigkeit abgeschirmt werden.

Der erste wichtige Schritt ist, verwelkte Blüten und Blätter vollständig zu entfernen und die Pflanze um ein Drittel oder sogar die Hälfte zurückzuschneiden. So verhindern Sie, dass die Pflanze unnötig Energie in das Wachstum verschwendet.

Sind Ihre Pflanzen nicht winterhart, sollten sie auf jeden Fall den Winter im Haus verbringen – zum Beispiel in einem hellen Treppenhaus, in der Garage oder im Keller. Auch das Schlafzimmer bietet sich als Quartier an, jedoch nur, wenn sie dieses im Winter nicht zu stark heizen! Wichtig ist, dass sie die Pflanzen auf Schädlinge und Krankheiten untersuchen, bevor sie sie ins Haus bringen, damit sie nicht andere Pflanzen anstecken.

Haben Sie winterharte Balkonpflanzen, stellen Sie diese dicht an eine gut geschützte Hauswand und decken Sie sie mit Tannenreisig oder Stroh ab. Ebenso sind Rindenmulch oder Herbstlaub geeignet. Achten Sie immer darauf, dass diese Abdeckung noch genug Luft zirkulieren und in die Erde gelangen lässt.

Für Pflanzen in Balkonkästen, Kübeln oder großen Töpfen nehmen Sie am besten ein Gartenvlies, Kokosmatten, eine Luftpolsterfolie oder Jute, mit der sie die Kästen und Töpfe einpacken. Zusätzlich empfiehlt sich, diese auf Holz- oder Styroporplatten zu stellen, um sie von unten optimal vor Kälte und Frost zu schützen. Über kleinere Bäume oder Sträucher stülpen Sie einen Jutesack und binden diesen mit einer Schnur am Stamm fest. Das Bedecken des Wurzelbereichs ist übrigens auch für alle Gartenpflanzen ein wichtiger Winterschutz.

Im Garten entfernen Sie das Laub vom Rasen, da er sonst durch die Feuchtigkeit fault und sich verfärbt. Auf Beeten und unter Sträuchern sowie Stauden sollte das Laub jedoch liegen bleiben oder sogar durch Reisig oder kleineren Zweigen beschwert werden. Da schützt es die Pflanzen vor Frostschäden. Den Stamm junger Bäume und Laubbäume umwickelt man mit einer Matte aus Bambus oder Jute, um Frostrisse zu vermeiden.

Mit diesen Maßnahmen bereiten Sie Ihre „grünen Lieblinge“ sehr gut auf die kalte Jahreszeit vor. Während der Winterruhe gießen Sie Ihre winterharten Pflanzen ab und zu, vor allem in den trockenen Perioden. Alle zwei bis drei Wochen reicht dabei vollkommen aus. Die Pflanzen, die im Haus überwintern dürfen, sollten sie weiterhin zumindest einmal in der Woche mit Wasser versorgen.

Wann ist der richtige Zeitpunkt, mit den Vorkehrungen für den Winter zu beginnen? Sicher nicht sofort beim ersten Kälteeinbruch, denn die kalten Tage helfen Ihren Pflanzen auch, zur Ruhe zu kommen und sich auf den Winter einzustellen. Zudem werden sie abgehärtet und damit besser auf den Frühling vorbereitet. Denn auch im März kann es nach ersten warmen Tagen noch zu Nachtfrost kommen.

© 2018 Fotolia

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